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<!--Generated by Squarespace Site Server v5.11.5 (http://www.squarespace.com/) on Thu, 02 Sep 2010 22:51:17 GMT--><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><title>Press</title><link>http://www.gilad.co.uk/press/</link><description></description><lastBuildDate>Mon, 03 May 2010 21:43:46 +0000</lastBuildDate><copyright></copyright><language>en-GB</language><generator>Squarespace Site Server v5.11.5 (http://www.squarespace.com/)</generator><item><title>In Loving Memory of America-German Press</title><category>German</category><category>In Loving Memory of America</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Mon, 03 May 2010 21:05:54 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2010/5/3/in-loving-memory-of-america-german-press.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:7524784</guid><description><![CDATA[<p><span class="full-image-float-left ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/in%20loving%20memory%20front.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272921625667" alt="" /></span></span></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Gilad%20Atzmon%2021.8.2009.pdf">Presseinfo from ENJA Records (PDF Folder)<br /></a></p>
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<p><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung, Werner Bloch 7.4.2010<br /><br />Der israelische Dissident<br /></strong><br />Sich durch Sch&ouml;nheit befreien: Wie der Jazz-Saxophonist Gilad Atzmon die Grenzen in Nahost verschiebt<br /><br />Sie sind die brustgest&auml;hlten Ritter des Jazz: M&auml;nner mit aufgekn&ouml;pften Hemden, einem unverg&auml;nglichen Atem und nachtcluberprobter Energie. Viele Saxophonisten haben die Statur von Zehnk&auml;mpfern, doch die T&ouml;ne, die sie in die Welt schicken, m&uuml;ssen leicht sein wie Seifenblasen und fliegen wie tanzende Ballons - das ist ein Widerspruch, den man erst mal l&ouml;sen muss.<br /><br />Gilad Atzmon schafft diesen Spagat. Stiernackig und bullig, ein Glatzkopf mit breitem Gesicht, wirkt er eher wie ein Fremdenlegion&auml;r als ein musikalischer Sch&ouml;ngeist - und kann doch mit Lichtgeschwindigkeit Jazzl&auml;ufe in den Himmel schicken. Einmal, in London, hat sich eine ber&uuml;hmte S&auml;ngerin geweigert, mit ihm gemeinsam auf die B&uuml;hne zu treten, mit der Begr&uuml;ndung, mit seinem martialischen &Auml;u&szlig;eren &auml;hnele er allzu sehr einem israelischen Soldaten.<br /><br />Das ist, ehrlich gesagt, ziemlich komisch. Denn einerseits hat Gilad Atzmon seine Karriere tats&auml;chlich bei der IDF gestartet, der Israeli Defence Force - allerdings im Musikbataillon, und was er dort erlebte, hat ihn aus der Bahn geworfen. "Wir waren faul und spielten so schlecht, wie wir nur konnten, um blo&szlig; nicht &ouml;fter auftreten zu m&uuml;ssen", erkl&auml;rt Atzmon unrasiert an der Fr&uuml;hst&uuml;cksbar eines Berliner Hotels. "Aber musizierende Soldaten sind eine Art VIPs, wir konnten offenbar gar nicht schlecht genug sein."<br /><br />Andererseits waren es die Erlebnisse bei der Armee, die ihn aus Israel forttrieben. "Ich habe Dinge gesehen, die man nicht sehen m&ouml;chte. W&auml;hrend des Libanonkrieges beobachtete ich Hundeh&uuml;tten von ein mal ein Meter Grundfl&auml;che. Ich dachte, die seien f&uuml;r unsere Sch&auml;ferhunde. Aber der Offizier verk&uuml;ndete stolz, die H&uuml;tten seien f&uuml;r pal&auml;stinensische Gefangene. Durch die werde noch der hartn&auml;ckigste Islamist in 48 Stunden zum &uuml;berzeugten Zionisten."<br /><br />Atzmon hatte genug von diesem Krieg und von der Kriegsf&uuml;hrung seines Landes. Er ging nach London und gr&uuml;ndete dort mit pal&auml;stinensischen Musikern das Orient House Ensemble. "Ich kehre erst zur&uuml;ck, wenn Israel Pal&auml;stina hei&szlig;t", sagt er.<br /><br />Das kann noch dauern. Seit dreizehn Jahren lebt er in Europa, hat sein Heimatland nicht mehr betreten. "Macht nichts. Ich schaue Israels Untergang entspannt entgegen." Ein Untergang, der schon aus demographischen Gr&uuml;nden unvermeidlich sei. Mehr noch, so &auml;tzte Atzmon in einem Interview: "Ich setze alle meine Kr&auml;fte daran, mit meinem Saxophon den Untergang Israels zu beschleunigen. Es mag t&ouml;richt klingen, aber ich bin hocherfreut zu sehen, welche Fortschritte dieser Untergang gerade macht."<br /><br />Seitdem bl&auml;st ihm ein Orkan der Entr&uuml;stung ins Gesicht. H&auml;me und Vaterlandsverrat gelten nicht gerade als Ausweis humanistisch korrekter Gesinnung. Atzmon kontert, man m&uuml;sse das Recht haben, Israel f&uuml;r seine Politik genauso scharf zu kritisieren wie jeden anderen Staat. Mit Denkverboten erkl&auml;re der Westen seinen Bankrott. Atzmon hat mit solchen Spr&uuml;chen schon w&uuml;tende HassmailKampagnen ausgel&ouml;st. Manche halten ihn schlicht f&uuml;r einen blindw&uuml;tigen Bulldozer, der mit sich und seiner Herkunft nicht klar kommt.<br /><br />Fest steht: Gilad Atzmon hat den zeitgen&ouml;ssischen Jazz durch eine Injektion nah&ouml;stlicher Skale und Akkorde bereichert. Die BBC w&auml;hlte das 2003 erschienene "Exile" zum Jazz-Album des Jahres. Und auch das gerade erschienene "In Loving Memory of America" zeigt ihn als einf&uuml;hlsamen und zerrissenen Grenzg&auml;nger. Atzmon lehnt sich entspannt in seinem Sessel zur&uuml;ck. "Der Jazz - das ist doch heute alles intellektuell &uuml;bersch&auml;tzt und &uuml;berbewertet. Man kann mittlerweile an fast allen Universit&auml;ten Jazz studieren", murmelt er. "Das ist absurd. Zu meiner Zeit gingen die Studenten der klassischen Musik in die Klavierstunde, wer sich f&uuml;r Jazz interessierte, blieb zu Hause und &uuml;bte die L&auml;ufe von Charlie Parker." Genau das hat Gilad Atzmon damals in Jerusalem getan. Es sollte sein Leben f&uuml;r immer ver&auml;ndern.<br /><br />"Ich war siebzehn und wuchs bei meinem zionistischen Gro&szlig;vater auf, der im Unabh&auml;ngigkeitskrieg bei der j&uuml;dischen Terrorgruppe Irgun gek&auml;mpft hatte." In seiner Jugend galt f&uuml;r Atzmon eine Art k&uuml;nstlerisches Reinheitsgebot, das Leben war rundum koscher, er durfte nur h&ouml;ren und sehen, was sich aus der eigenen Kultur n&auml;hrte. Eines Nachts lauschte er zu sehr sp&auml;ter Stunde einem Jazzprogramm des israelischen Radios - und rastete f&ouml;rmlich aus. "Als ich Charlie Parker h&ouml;rte, erfuhr ich zum ersten Mal, dass es da drau&szlig;en etwas anderes gibt als die zionistische Kultur."<br /><br />Am n&auml;chsten Morgen ging er in den damals einzigen respektablen Plattenladen Jerusalems, kaufte das Jazz-Regal leer - und begann, Saxophon zu spielen. Es war sein Eintritt in die Welt, eine Epiphanie, seine Berufung: Der Jazz zeigte ihm eine Kultur auf, die sich nach Offenheit und Freiheit sehnte - und die ihm schlagartig auch die Unterdr&uuml;ckung vor Augen f&uuml;hrte, die sich vor seiner Haust&uuml;r abspielte. "Bis dahin hatte ich mich nicht f&uuml;r die Pal&auml;stinenser interessiert. Sicher, sie waren da, weil sie unsere Autos reparierten oder unser Haus in Ordnung hielten. Aber abends verschwanden sie lautlos in ihren Vierteln."<br /><br />Der Jazz, die Sprache der Schwarzen, der Unterdr&uuml;ckten Amerikas - sch&auml;rfte Atzmons Blick f&uuml;r die Kultur der Underdogs im eigenen Hinterhof. Das Schicksal der Schwarzen und der Pal&auml;stinenser schien ihm auf eine merkw&uuml;rdige Art parallel - so sprach er sp&auml;ter einmal von "jenem gro&szlig;en pal&auml;stinensischen Komponisten, Louis Armstrong."<br /><br />"Meine Generation wuchs in der Magie unseres triumphalen Sechstage-Krieges auf. Wir glaubten, Gott habe uns unterst&uuml;tzt - klar, schlie&szlig;lich sind wir sein auserw&auml;hltes Volk." Heute nennt er Israel einen Staat, der auf ethnischer S&auml;uberung gegr&uuml;ndet wurde und auf religi&ouml;sem Fanatismus basiert. "Ich lie&szlig; die Gotterw&auml;hltheit beiseite, ich wurde ein ganz normaler Mensch, und Charlie Parker wies mir den Weg."<br /><br />Das gelobte Land - es hie&szlig; f&uuml;r Atzmon nicht mehr Nahost, sondern Amerika. "Mein Mekka war Downtown Manhattan, mein Gral hie&szlig; Village Vanguard und meine Heiligen Schriften waren die Real-Book-Songs und die alten Blue Note- und Prestige-Platten."<br /><br />In seinem neuen Album arbeitet sich Gilad Atzmon an seinem Vorbild ab, an Bird, dem &Uuml;bervater, dem er seine Berufswahl verdankt. "In Loving Memory of America" kommt zun&auml;chst ziemlich wattig und schmalzig daher - eine historische Reise in eine bessere Welt. Doch schon ab dem zweiten Song "If I Should Lose You" kippt die Musik, wird rauer, gebrochener, vermischt sich mit Atzmons eigenen Kompositionen. Am Ende h&ouml;rt man dann doch wieder die Sirenen aus Dschenin und Nablus. Atzmon l&auml;dt Charlie Parkers Musik mit neuem Blut auf, dem Blut der arabischen Kultur.<br /><br />Vielleicht hat man ihn ja bisher auch noch gar nicht so richtig verstanden: den geifernden Feuerkopf, der sich zum israelischen Staatsfeind Nr. 1 erkl&auml;rt hat, den knallharten Dissidenten mit einer Portion Selbsthass. Wo doch Atzmons k&uuml;nstlerische St&auml;rke ganz woanders liegt: im Br&uuml;ckenbau, im Verst&auml;ndnis der arabischen Musik.<br /><br />"F&uuml;nfundzwanzig Jahre lang habe ich mit Pal&auml;stinensern zusammen gespielt - und doch von ihrer Musik nicht das Geringste begriffen." Erst k&uuml;rzlich wurde ihm ihr Geheimnis klar. Arabische Musik beruht auf einem Kontinuum von T&ouml;nen. Deshalb l&auml;sst sie sich auch nicht notieren, wenn man es versucht, verliert die Musik ihre Essenz. "Europ&auml;ische Musik ist digital, arabische Musik analog. Sie l&auml;sst sich nicht transkribieren und nicht digitalisieren, sie ist nicht anders repr&auml;sentierbar als durch sich selbst."<br /><br />Daraus leitet Atzmon eine verbl&uuml;ffende Kulturtheorie ab. "So wenig wie wir die arabische Musik verstehen, k&ouml;nnen wir ihre Kultur verstehen. Was meinen Araber, wenn sie von ,Allah' sprechen? Wir k&ouml;nnen sie t&ouml;ten und bek&auml;mpfen, aber k&ouml;nnen wir wirklich verstehen, was sie meinen?" Atzmons Fazit: Wir k&ouml;nnen nur unsere Augen schlie&szlig;en und zuh&ouml;ren, uns auf ihr analoges Modell einlassen, nicht auf der westlichen &Uuml;berlegenheit beharren - "sicher, wir fliegen zum Mond, sie nicht."<br /><br />Das klingt schon sehr dialogisch f&uuml;r einen, der sonst nur als Provokateur bekannt ist. Atzmon hat eine Menge hinter sich, er hat mit Paul McCartney zusammen gespielt, er hat den Hintergrundbl&auml;ser und das B&uuml;hnentier gegeben, und er ist ein gro&szlig;er Fan von Daniel Barenboim: "F&uuml;r den w&uuml;rde ich sofort bis an mein Lebensende den Saxophonsklaven abgeben." Jetzt arbeitet er an der Arabisierung der westlichen Musik. Die gr&ouml;&szlig;ten Propheten, schreibt er im Booklet der neuen CD, seien die schwarzen Helden des Jazz, die es geschafft h&auml;tten, sich "durch Sch&ouml;nheit zu befreien".<br /><br />WERNER BLOCH<br /><br />Der Jazz der Schwarzen Amerikas &ouml;ffnete ihm die Augen f&uuml;r das Schicksal der Pal&auml;stinenser<br /><br />"Mein Mekka war Manhattan, meine Heiligen Schriften waren die Real Book Songs."<br /><br />Seit dreizehn Jahren im Exil: Gilad Atzmon Foto: Volker Beushausen</p>
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<p><strong>Jazz Podium</strong></p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazz Podium 12-09-1-10.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272921920997" alt="" /></span></span></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazz Podium 12-09-1-10.pdf"><strong>Jazz Podium (PDF)</strong></a></p>
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<p><strong>Jazzthetik 9-2009</strong></p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik 9-2009.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272922403190" alt="" /></span></span><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik 9-2009.pdf">Jazzthetik 9-2009 (PDF)</a></p>
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<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Concerto A 5.2009.pdf">Concerto&nbsp; Album Review (PDF)</a></p>
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<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/drumspercussion 6-2009.pdf">Drums &amp; Percussion Album Review (PDF)</a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Westzeit 9-2009.pdf"><br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Westzeit 9-2009.pdf"><strong>Westzeit Album Review</strong> (PDF)</a></p>
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<p><strong>Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America - Jazz thing, Ssirus W. Pakzad 80/2009</strong></p>
<p>Nicht mal Barack Obama hat dieses Album verhindern k&ouml;nnen. Die neue CD des sonst eher f&uuml;r</p>
<p>seine Zionismus-Kritik bekannten Israelis Gilad Atzmon ist ein wehm&uuml;tiger Abgesang auf das Land, das der Saxofonist als das gelobte ansah: die</p>
<p>Vereinigten Staaten. Atzmon beklagt einen Werteverfall in der Heimat der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten. Damit nicht genug: Auch dem Jazz, dieser uramerikanischen Kunstform unterstellt er, dass jeglicher revolution&auml;re Geist aus ihr gewichen sei und mit ihm die musikalische Befreiung. Sein neues Werk widmet der aufs&auml;ssige Musiker (und Literat) all jenen Helden, die f&uuml;r das alte Bild standen, das er vom "Land Of The Free" und vom Jazz einst besa&szlig;. L&auml;sst sich "In Loving Memory Of America", das in Richtung "Charlie Parker With Strings" &nbsp;dr&auml;ngt, vorbehaltlos anh&ouml;ren, wenn man die Liner Notes zum Album gelesen hat? Ich meine: nein. Musikalisch betrachtet und rein klanglich genommen, &nbsp;mag dies eine sch&ouml;ne, sentimentale CD sein. Mit der inhaltlichen Unterf&uuml;tterung aber wirkt sie schnell etwas weinerlich. Gut, vieles, was man in den vergangenen &nbsp;Jahren mit den USA in Verbindung brachte, war wahrlich zum Heulen. Der Rezensent aber findet, dass Jazz nach wie vor die</p>
<p>spannendste und mitunter unangepassteste Musik unserer Zeit ist, und denkt, dass sich Herr Atzmon mal in den Nischen dieses Genres umh&ouml;ren sollte, ehe</p>
<p>er es betrauert. Er w&uuml;rde sich wundern.</p>
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<p><strong>ENJ-Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America - mtv.de 9/2009</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.mtv.de/music/20292109/bio"><span style="color: #2951a6;">http://www.mtv.de/music/20292109/bio</span></a></strong><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Gilad Atzmon</strong><strong>&nbsp;</strong></p>
<p>"Als infantiler Erwachsener war ich Marxist und dachte, dass Kunst eine politische Funktion hat. Bis ich merkte, dass die Aufgaben innerhalb der Musik interessanter sind als die Rolle, die wir vielleicht haben. Musik und &auml;sthetische Sch&ouml;nheit sind viel wichtiger als irgendeine idiotische ...<strong>&nbsp;</strong></p>
<p>"Als infantiler Erwachsener war ich Marxist und dachte, dass Kunst eine politische Funktion hat. Bis ich merkte, dass die Aufgaben innerhalb der Musik interessanter sind als die Rolle, die wir vielleicht haben. Musik und &auml;sthetische Sch&ouml;nheit sind viel wichtiger als irgendeine idiotische Ideologie", erkl&auml;rt Gilad Atzmon.</p>
<p>Mit seiner Collage aus Bebop und nah&ouml;stlichen Kl&auml;ngen versucht der Jazzmusiker und Komponist die Grenzen s&auml;mtlicher Weltanschauungen zu sprengen. Dabei brilliert er zumeist am Alt-Saxophon. Durch die Beherrschung von Klarinette, Sol, Zurna und Fl&ouml;te, bereichert er sein musikalisches Schaffen um zus&auml;tzliche Klangfarben.</p>
<p>Die Politik hat den vielbesch&auml;ftigten K&uuml;nstler dennoch niemals losgelassen. Vehement spricht sich der 1963 in Tel Aviv geborene Querdenker gegen seinen Heimatstaat Israel aus. In zahlreichen Essays und bislang zwei Romanen kritisiert Atzmon, oft mit bissigem Sarkasmus, den rassistischen Zionismus der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung. Diese unterdr&uuml;ckt die pal&auml;stinensischen B&uuml;rger, meint der Saxophonist.</p>
<p>Am eigenen Leib erf&auml;hrt Atzmon solcherlei Diskriminierung w&auml;hrend des Libanonkrieges 1982. Zu dieser Zeit absolviert er seinen Wehrdienst bei den israelischen Streitkr&auml;ften und entwickelt eine tiefe Abneigung gegen seinen Herkunftsstaat. Auch die Musik tr&auml;gt zur politischen Einstellung des K&uuml;nstlers bei. "Es mag lustig klingen, aber ich merke jetzt, dass es meine Liebe zum Jazz war, die mich bez&uuml;glich der j&uuml;dischen Identit&auml;t und des Zionismus mehr und mehr kritisch werden lie&szlig;", konstatiert er. "Als ich im Alter von achtzehn Jahren ein rassistischer, j&uuml;discher Soldat werden sollte, verliebte ich mich in Coltrane und Bird. Ich erkannte, dass die afroamerikanische Kultur, die mich inspiriert, nichts mit der Kultur zu tun hatte, f&uuml;r die ich k&auml;mpfen sollte".</p>
<p>Atzmons Liebe zum Jazz beginnt in einem Jerusalemer Plattenladen. Neben John Coltrane und Charlie Parker, st&ouml;&szlig;t er dort auch auf die britischen Saxer Ronnie Scott und Tubby Hayes. Der Jungmusiker sieht in London das "Mecca des Jazz". Genau dort hin zieht es ihn 1993, nach seiner Ausbildung in Jazz und Komposition an der Rubin Academy of Music, Jerusalem.</p>
<p>In der englischen Hauptstadt arbeitet Atzmon als Produzent und Arrangeur in Rock, Jazz und Ethnomusik. Dabei lernt er Kollegen wie Ofra Haza, Jack DeJohnette oder Michel Petrucciani kennen. Au&szlig;erdem jobt der talentierte Neuank&ouml;mmling als Studiomusiker f&uuml;r Paul McCartney, Sin&eacute;ad O'Connor und Robbie Williams. Parallel dazu studiert er Philosophie. Ab 1998 ist Atzmon ein Mitglied der Punkband Ian Dury and the Blockheads, mit der er nach Durys Tod weiter tourt.</p>
<p>Atzmons erste Solo-Platte "Spiel" erscheint bereits im Jahr seiner Ankunft in London. Gemeinsam mit dem Drummer Asaf Sirkis, Basser Yaron Stavi und Keyboarder Frank Harrison, gr&uuml;ndet er das Orient House Ensemble, mit dem er etliche Tourneen bestreitet und zahlreiche Platten beim M&uuml;nchener Jazz-Label Enja ver&ouml;ffentlicht. Darunter auch das Album "Exile", das die BBC zum Jazz-Album des Jahres 2003 k&uuml;rt. Benannt ist die Band nach dem ehemaligen Hauptquartier der pal&auml;stinensischen Befreiungsorganisation PLO.</p>
<p>Die Romane des umtriebigen K&uuml;nstlers wurden bislang in 22 Sprachen &uuml;bersetzt. Sein Erstlingswerk "More Nevuchim" ("Anleitung F&uuml;r Zweifelnde") erscheint 2001. Darin beschreibt er den fiktiven Zusammenbruch Israels. In seinem zweiten Buch "My One And Only Love" von 2005 setzt sich Atzmon mit den Spionagetechniken eines zionistischen Staates auseinander.</p>
<p>Auf vielz&auml;hligen Konzert- und Lesereisen, stellt Atzmon seinen kontroversen Stoff einem gro&szlig;en Publikum vor. Die universelle Gef&uuml;hlssprache "Musik" kommt bei all dem nicht zu kurz. So erweist er beispielsweise 2009 mit dem Album "In Loving Memory Of America" Charlie Parkers Aufnahmen mit klassischen Streichern gro&szlig;e Ehrerbietung.</p>
<p><strong>Westzeit, Klaus H&uuml;bner 9/2009</strong></p>
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<p>(enja / edelkultur)</p>
<p>Die liebevolle Erinnerung an Amerika verbindet sich f&uuml;r Gilad Atzmon</p>
<p>zeitlich gesehen mit den Vorbereitungen zum Eintritt in die israelische</p>
<p>Armee. Als Siebzehnj&auml;hriger h&ouml;rte er in einer besonders kalten Nacht in</p>
<p>Jerusalem das St&uuml;cke "April In Paris" des amerikanischen Saxophonisten</p>
<p>Charlie Parker. Es war wie ein elektrischer Schlag, wie ein Virus, der den</p>
<p>jungen Mann mit dem Jazzerreger infizierte, so dass er den einzigen</p>
<p>Schallplattenladen st&uuml;rmte und alle Alben mit Jazzmusik kaufte. Atzmons</p>
<p>neueste Ver&ouml;ffentlichung dreht sich komplett um diese amerikanische</p>
<p>Musikhistorienachse und widmet es seinen amerikanischen Helden. Seine</p>
<p>Interpretationen klassischer St&uuml;cke von Cole Porter oder Richard</p>
<p>Rodgers/Lorenz Hart stehen auf gleicher emotionaler Ebene wie die eigenen</p>
<p>Kompositionen. Da ist es auch nicht weiter schlimm, dass er sich phasenweise</p>
<p>von einem Streichquartett begleiten l&auml;sst, das diesen typisch amerikanischen</p>
<p>Broadway-Sound beimischt. Es ist halt eine Reminiszenz an das alte Amerika,</p>
<p>als die gro&szlig;en Dampfschiffe zuhauf aus &Uuml;bersee anlegten und die Gangster</p>
<p>noch in Nobelkarossen zum Bankraub fuhren.</p>
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<p><a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/6669351.html">http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/6669351.html</a></p>
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<p><strong>Tribut an das Heimatland des Jazz</strong></p>
<p><strong>Gilad Atzmon - "In Loving Memory of America"</strong></p>
<p><strong>Label: enja tiptoe</strong></p>
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<p>Der Saxofonist Gilad Atzmon kehrt mit seinem zw&ouml;lften Studioalbum zur&uuml;ck ins</p>
<p>gelobte Jazzland eines Cole Porter und Charlie Parker. Herausgekommen ist</p>
<p>eine augenzwinkernde Liebeserkl&auml;rung, die der 46-j&auml;hrige Israeli mit seinem</p>
<p>Jazzquartett, dem "Orient House Ensemble" und mit dem Streichquartett</p>
<p>"Sigamos Quartett" aufgenommen hat. Zuvor hatte er bereits mit K&uuml;nstlern wie</p>
<p>Robbie Williams, Sinead o'Connor oder Paul McCartney gearbeitet.</p>
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<p><a href="http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090903/plan7/musik/cd_tipps.html">http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090903/plan7/musik/cd_tipps.html</a></p>
<p><strong>Hamburger Morgenpost, Ralf Dorschel 3.9.2009</strong></p>
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<p>Gilad Atzmon</p>
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<p>&Uuml;blicherweise l&auml;sst Gilad Atzmon keine Gelegenheit aus, den USA und seiner Heimat Israel am Zeug zu flicken: Das politische Urteil, das der Saxofonist und Schriftsteller aus seinem Londoner Exil ausstellt, ist vernichtend. Eine Platte namens "In liebender Erinnerung an Amerika" ist da nat&uuml;rlich mit Vorsicht zu genie&szlig;en. Doch Atzmon meint es ernst - nimmt Charlie Parkers Klassiker "with Strings" als Aufh&auml;nger f&uuml;r einer Liebeserkl&auml;rung an den klassischen US-Jazz. Mit ein paar Haken, das war ja klar: Die Streicher in "If I Should Lose You" verstolpern sich ins Ungem&uuml;tliche, der Groove unter "What Is This Thing Called Love" ist zeitgem&auml;&szlig;. So wie das Album - zugleich nostalgisch und sehr modern. (rd)</p>
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<p><a href="http://www.kulturkueche.de/andere/gewinne_gewinne_gewinne.htm">http://www.kulturkueche.de/andere/gewinne_gewinne_gewinne.htm</a></p>
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<p>"Mein Mekka hie&szlig; Downtown Manhattan, mein Gral hie&szlig; Village Vanguard und meine Heiligen Schriften waren die alten Blue-Note- und Prestige-Platten", so der Saxofonist Gilad Atzmon. "Meine Priester hie&szlig;en Coltrane, Bird, Cannonball, Miles, Duke, Dizzy, Bill Evans..." Auf eine nun teils nostalgische, teils satirische, teils futuristische Weise gr&uuml;&szlig;t Atzmon Amerikas Jazz mit einem Tribut an Charlie Parkers legend&auml;res Album "With Strings" (1949). Begleitet vom Orient House Ensemble und dem Sigamos String Quartet interpretiert er auf seinem mittlerweile schon sechsten bei Enja Records erschienenem Album "In Loving Memory Of America" auf neue Art f&uuml;nf St&uuml;cke aus Parkers ber&uuml;hmter Aufnahme und erg&auml;nzt sie mit einem halben Dutzend eigener Werke. insgesamt drei dieser CDs bringen wir unters Volk.</p>
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<p>In Loving Memory Of America - Falter (A), Klaus N&uuml;chtern 16.9.2009</p>
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<p><a href="http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=30751&amp;SESSID=d839d0cb5c7854f15e08f551908fbe90">http://www.falter.at/web/shop/detail.php?id=30751&amp;SESSID=d839d0cb5c7854f15e08f551908fbe90</a></p>
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<p>Rezension</p>
<p>Der aus Israel stammende und in England lebende Saxofonist wurde als junger Spund zum Jazz bekehrt, als er das erste Mal Charlie Parker h&ouml;rte - ein Einfluss, den man in den perlenden Alto-Kaskaden von "Everything Happens to Me" deutlich h&ouml;ren kann. Das Sigamos String Quartet agiert erfreulich dezent auf einem kulinarischen und dennoch kitschresistenten Album, das einem fiktiven Amerika der Musik mit dosierter Wehmut nachsinnt. "What Is This Thing Called Love" f&uuml;hrt ein an Bernard Herrmann erinnerndes Streichermotiv mit entspannten Beats in den Lounge-Bereich und das abschlie&szlig;ende "Refuge" schafft sogar den Spagat zwischen Nahem Osten und Karibik.</p>
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<p>Klaus N&uuml;chtern in Falter : Woche 38/2009 vom 16.9.2009 (Seite 26)</p>
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<p><strong>Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America - Rheinischer Merkur, Alexander Kluy 17.9.2009</strong></p>
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<p>ENJ-Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America - Rheinischer Merkur, Alexander Kluy 17.9.2009</p>
<p><a href="http://www.merkur.de/2009_38_cd-tipp.37161.0.html?&amp;no_cache=1"><span style="color: #2951a6;">http://www.merkur.de/2009_38_cd-tipp.37161.0.html?&amp;no_cache=1</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hommage an die Heroen</p>
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<p>1980, Gilad Atzmon war 17 Jahre alt, h&ouml;rte er das erste Mal im Radio Charlie Parker. Dies war f&uuml;r den Israeli die Initialz&uuml;ndung, Jazzmusiker zu werden. Nun widmet der in London lebende Saxofonist ihm ein Album. Es ist eine Hommage auf den Hardbop und Heroen wie Parker, Dizzy Gillespie, Bill Evans und Cannonball Adderley. Zusammen mit seinen Begleitmusikern Frank Harrison, Yaron Stavi sowie dem Sigamos String Quartet interpretiert er feinsinnig wie eindringlich f&uuml;nf Jazz-Standards, darunter wohl die beste Aufnahme des Albums, Cole Porters &bdquo;What is this thing called love&ldquo;. aky</p>
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<p>Gilad Atzmon: In Loving Memory of America. Enja</p>
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<p><strong>Saarl&auml;ndischer Rundfunk</strong></p>
<p><strong>Sonntag, 23.08.2009</strong></p>
<p>18:30 - 20:00 Uhr</p>
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<p><strong>JazzNow</strong></p>
<p>Der franz&ouml;sische Pianist und Komponist Martial Solal wird 82 Jahre alt, JazzNow w&uuml;rdigt ihn.</p>
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<p>Das neue Album "In Loving Memory Of America" des Multiinstrumentalisten Gilad Atzmon ist eine Verbeugung an das Heimatland des Jazz und in ganz besonderen Sinn auch eine Widmung an Charlie Parker. Auf seine ganz eigene Art spielt Gilad Atzmon Musik, die auch Parker in seinem Album "With Strings" eingespielt hatte. Und auch bei Atzmons neuem Album sind Streicher beteiligt: das Sigamos String Quartet.</p>
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<p>Das Jazz-ABC ist bei "E" wie "Emily" angelangt.</p>
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<p><strong>Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America - cinesoundz, Stefan Rambow 8/2009</strong></p>
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<p>ENJA-Gilad Atzmon: In Loving Memory Of America - cinesoundz, Stefan Rambow 8/2009</p>
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<p>http://www.cinesoundz.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1570&amp;Itemid=145</p>
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<p>Gilad Atzmon - In Loving Memory of America</p>
<p>Enja / Tiptoe - Edel</p>
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<p>Beim streitbaren Israel-Kritiker Gilad Atzmon w&auml;re bei einem solchen Albumtitel wohl eine Portion Ironie zu vermuten, doch der erste Eindruck t&auml;uscht: "In Loving Memory.." ist ein ernsthaftes Tribute an das Mutterland das Jazz, deren Fixpunkt Downtown Manhattan und im Besonderen an Charlie Parkers Album "With Strings" von 1949. F&uuml;nf St&uuml;cke daraus werden von Atzmon neu interpretiert, dazu kommen sechs Eigenkompositionen (3,5,7,8,10,11). Begleitet vom eigenen Jazzquartett, dem Orient House Ensemble und den Sigamos String Quartet gelingt dem (meist Alt-)Saxophonisten, der interessanterweise auch eine Station bei Ian Durys Blockheads in seiner Vita hat, ein geschlossenes und bei aller Nostalgie lebendiges Album gelungen, das von der "angels&auml;chsischen" Kritik bereits hoch gelobt wird - sicher nicht nur, weil sich Amerika geschmeichelt f&uuml;hlt. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href="http://www.gilad.co.uk/">www.gilad.co.uk</a> &nbsp;&nbsp;<a href="http://www.myspace.com/giladatzmon">www.myspace.com/giladatzmon</a></p>
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<p>﻿</p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-7524784.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Refuge (German Press)</title><category>German</category><category>Refuge</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Mon, 03 May 2010 19:15:21 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2010/5/3/refuge-german-press.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:7523844</guid><description><![CDATA[<table style="height: 760px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="425">
<tbody>
<tr>
<td width="20">
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><br /></a></p>
</td>
<td class="headline02">
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="20">
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<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/refuge12k.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272918911813" alt="" /></span></span></p>
<p><strong><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/GiladAtzmon25108.pdf">Press Info from ENJA Records (PDF)</a></strong></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><strong>Jazzthetik</strong></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img style="width: 500px;" src="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272918342595" alt="" /></span></span></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf">Jazzthetik 1 (PDF)</a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_2.pdf">Jazzthetik 2 (PDF)</a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf">***<br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><strong>Jazz Podium </strong><br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><img style="width: 500px;" src="http://www.gilad.co.uk/storage/JazzPodium_2.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272917827573" alt="" /><br /></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><br /></a></p>
<p>***</p>
<p><strong>Jazzzeitung</strong></p>
<p><strong><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzzeitung108.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272918844846" alt="" /></span></span><br /></strong></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><strong>Concerto</strong></a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/Jazzthetik208_1.pdf"><br /></a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="20"><br /></td>
<td class="headline03">
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="20"><span class="full-image-block ssNonEditable"><img style="width: 500px;" src="http://www.gilad.co.uk/storage/Concerto108.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272917118854" alt="" /></span><br /></td>
</tr>
<tr>
<td width="20"><br /></td>
<td height="10"><br /></td>
<td width="20"><br /></td>
</tr>
<tr>
<td width="20"><br /></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p><strong>Financial Times Deutschland, Stefan Hentz 7.2.2008</strong></p>
<p>Ver&ouml;ffentlichungen der Woche</p>
<p>Jazz - "Refuge" vom Orient House Ensemble</p>
<p>Als Saxofonist mit sattem Ton und dynamischer Phrasierung hat sich Gilad Atzmon schon lange seinen Platz im aktuellen Jazz erobert. Der in Israel aufgewachsene und seit 1994 im Londoner Exil lebende Musiker versteht sein Orient House Ensemble auch als pers&ouml;nliche Friedensmission zwischen Pal&auml;stinensern und Israelis. Auf der Suche nach einer Br&uuml;cke zwischen den Kulturen kreuzte er die europ&auml;ische Schlagermusik der 20er- und 30er-Jahre ironisch mit orientalischen Kl&auml;ngen und drehte sie durch das Mahlwerk der aktuellen Jazzimprovisation. Atzmons neue CD ist nun ein gro&szlig;er Schritt zur&uuml;ck: Das Spiel mit der Ironie ist Vergangenheit, die musikalische Agitation &uuml;berwunden. Was bleibt ist die Improvisation im Geiste des Post-Bop, die er auf seinem ost-westlichen Divan ausbreitet.</p>
<p>Stefan Hentz</p>
<p>***</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>ENJ Gilad Atzmon: Refuge - cinesoundz.de, Stephan Rambow</strong></p>
<p>ENJ Gilad Atzmon: Refuge - cinesoundz.de, Stephan Rambow</p>
<p><a href="http://www.cinesoundz.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1060&amp;Itemid=108">http://www.cinesoundz.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1060&amp;Itemid=108</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>"Der israelische Essayist, Klarinettist und Saxophonist Gilad Atzmon (Jahrgang &acute;63) bringt auf "Refuge" erneut zusammen, was sich angeblich nicht vereinen l&auml;sst: In der &nbsp;Kombination von j&uuml;discher und orientalischer Folklore, Balkankl&auml;ngen und Tangomelodien, Bebop-Virtuosit&auml;t und groovenden Jazzbeats meint man, auch ein akustisches Abbild seiner zerrissenen &nbsp;Heimat zu vernehmen. In ruhigeren, lyrischen Passagen leuchtet dann etwas wie die Sehnsucht nach der verloren gegangenen Sch&ouml;nheit &nbsp;Israels auf. "Frieden ist nirgendwo" meint Atzmon, der sich oft pointiert zur Weltpolitik und zum Verh&auml;ltnis von Jazz und Politik ge&auml;ussert hat. &nbsp;Jazz nicht als Spieltechnik, sondern als Geisteshaltung. "Refuge" ist Atzmons j&uuml;ngster musikalischer Kommentar zu einem der Brennpunkte der heutigen Welt und die Besch&auml;ftigung &uuml;ber die volle Spielzeit wert."</p>
<p>***</p>
<p><strong>Zenith</strong></p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/Zenith 208.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272919368635" alt="" /></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gilad Atzmon: Refuge - Jazz thing, Reinhard K&ouml;chl 72/2008</strong></p>
<p>Jazz thing, Reinhard K&ouml;chl 72/2008</p>
<p>Gilad Atzmon Refuge (enja/Soulfood)</p>
<p>Es wirkt nur so, als w&uuml;rde Gilad Atzmon exakt dort weitermachen, wo sein bislang letztes Album "musiK" endete. Scheinbar zornig spielt der Saxofonist weiter gegen Krieg, Besatzung und religi&ouml;sen Wahn an, verpackt dies wie eh und je in doppeldeutige Titel wie "The Burning Bush", melancholische Liebeserkl&auml;rungen wie "Autumn In Baghdad", gespenstische Klangkaskaden wie "Spring In New York" oder schickt "Just Another Prayer For Peace" gen Himmel. Doch in Wahrheit hat Atzmon l&auml;ngst resigniert. Vor Dummheit, Geldgier und Fanatismus. Er, der vor acht Jahren mit seiner israelisch-pal&auml;stinensischen Combo in dem furchtbar naiven Glauben antrat, Menschen vers&ouml;hnen und Wunden schlie&szlig;en zu k&ouml;nnen, begreift allm&auml;hlich, dass dies nur ein frommer Wunsch sein konnte. Also sucht der Mann jetzt selbst Zuflucht in der Musik. Wahrscheinlich deshalb ger&auml;t "Refuge" zu einer erstaunlich geradlinigen Momentaufnahme, die trotz optimistischer Aufwallungen stets eine gewisse Trauer in sich tr&auml;gt. Leidenschaftlich-virtuos verweben die Mitglieder des Orient Hause Ensembles westlichen Jazz, orientalische Farbtupfer und globale Elektronik mit ihrer eigenen Schwermut. Ein starker Trost in Noten. "Denn Frieden", stellt Atzmon konsterniert fest, "ist nirgendwo."</p>
<p>***</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/ChristophGiese8.2.08.pdf?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272916531605" alt="" /></span><span class="full-image-block ssNonEditable"><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/ChristophGiese8.2.08.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272916619321" alt="" width="485" height="703" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><img style="width: 500px;" src="http://www.gilad.co.uk/storage/clarino.print_1.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272916987289" alt="" /></span></p>
<p><strong>Gilad Atzmon: Refuge - Kulturnews 2008</strong></p>
<p>ENJ Gilad Atzmon: Refuge - Kulturnews 2008</p>
<p>Gilad Atzmon &amp; The Orient House Ensemble</p>
<p>Refuge</p>
<p>Der 1963 in Israel geborene Bandleader und Multiinstrumentalist (Saxofon, Klarinette, Fl&ouml;te) hat seiner Heimat den R&uuml;cken gekehrt und lebt seit Jahren als scharfer Kritiker der israelischen Pal&auml;stinapolitik in England. "Jazz zu spielen hei&szlig;t zu sagen, woran ich glaube, mich einzusetzen f&uuml;r meine pal&auml;stinensischen und irakischen Br&uuml;der", sagt er. Seine Vorbilder Charlie Parker, John Coltrane und Dizzy Gillespie haben seiner Meinung nach dasselbe f&uuml;r ihr Volk getan. F&uuml;r Atzmon, der auch Romane schreibt, ist Musik kein Botschafter, sondern die Botschaft selbst. Diese CD bietet klar strukturierten modernen Jazz, hervorragend ausdrucksvoll, aber sparsam und durchsichtig musiziert. Er nutzt moderne Liveelektronik, streift gelegentlich orientalische Klangwelten und &uuml;berzeugt mit solistischen Improvisationen. (jn)</p>
<p>***</p>
<p><strong>WestdeutscheAllgemeine Zeitung </strong><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img style="width: 500px;" src="http://www.gilad.co.uk/storage/WestdeutscheAllgemeine Zeitung 11308.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272919166783" alt="" /></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gilad Atzmon: Refuge - Neues Deutschland, David Siebert, 26.1.2008</strong></p>
<p>ENJ Gilad Atzmon: Refuge - Neues Deutschland, David Siebert, 26.1.2008</p>
<p>Als der Jazzsaxofonist Gilad Atzmon im Jahre 2000 sein &raquo;Orient House</p>
<p>Ensemble&laquo; gr&uuml;ndete &ndash; eine&nbsp; Anspielung auf den ehemaligen Sitz der PLO</p>
<p>in Ost-Jerusalem &ndash;, verband er damit auch die&nbsp; Hoffnung, dem &raquo;Kampf der</p>
<p>Kulturen&laquo; etwas entgegensetzen zu k&ouml;nnen. Eine Illusion, wie er in den&nbsp;</p>
<p>Linernotes zu seiner neuen CD &raquo;Refuge&laquo; schreibt. Aber trotz dem</p>
<p>programmatischen Titel, deutsch:&nbsp; &raquo;Zuflucht&laquo;, ist in seiner Musik von</p>
<p>Resignation nichts zu sp&uuml;ren: Auch das f&uuml;nfte Album seines&nbsp;</p>
<p>multikulturellen Quartetts besticht durch aufregenden, zeitgen&ouml;ssischen</p>
<p>und weltoffenen Jazz. Atzmon hat sich immer in jene Tradition des</p>
<p>afroamerikanischen Jazz eingeordnet, die improvisierte&nbsp; Musik als</p>
<p>Ausdruck der Selbstbefreiung und der Sozialkritik verstanden hat. Das</p>
<p>Thema, das ihm&nbsp; unter den Fingern&auml;geln brennt, ist der</p>
<p>Israel-Pal&auml;stina-Konflikt. Nachdem er in Israel eine&nbsp; erfolgreiche</p>
<p>Karriere als Jamsession-Musiker und Pop-Produzent begonnen hatte,</p>
<p>kehrte er 1993&nbsp; aus Entt&auml;uschung &uuml;ber den anhaltenden Nahost-Konflikt</p>
<p>seiner Heimat den R&uuml;cken zu. Die&nbsp; Sinnsuche f&uuml;hrte ihn &uuml;ber den Umweg</p>
<p>eines Philosophie-Studiums zur&uuml;ck zur Musik. Als er im&nbsp; &raquo;Exil&laquo; in</p>
<p>London den israelischen Schlagzeuger Asaf Sirkis traf, entdeckte er die</p>
<p>Musik seiner&nbsp; Heimat neu. &raquo;Ich wende j&uuml;dische Kultur und Sch&ouml;nheit</p>
<p>gegen eine rassistische israelische Kultur.&nbsp; Ich terrorisiere sie mit</p>
<p>meiner Musik&laquo;, beschrieb er damals die kritische Reflexion seiner</p>
<p>Wurzeln.&nbsp; Auch in seinen zwei ironisch-bitterb&ouml;sen Romanen (&raquo;Anleitung</p>
<p>f&uuml;r Zweifelnde&laquo; und &raquo;My One and&nbsp; Only Love&laquo;) griff er scharf die</p>
<p>israelische Politik an. W&auml;hrend Atzmon in seinen &auml;tzenden Polemiken die</p>
<p>Gratwanderung zwischen Literatur, politischer&nbsp; Analyse, schwarzem Humor</p>
<p>und Sarkasmus nicht immer gelingt, bildet seine Zerrissenheit und&nbsp;</p>
<p>Leidenschaft einen idealen N&auml;hrboden f&uuml;r seine Musik. Auf der Suche</p>
<p>nach neuen&nbsp; Ausdrucksm&ouml;glichkeiten reist Atzmon rastlos und getrieben</p>
<p>durch die Musikwelten. Dank der&nbsp; kraftvollen, ausbrechenden Soli und</p>
<p>dem augenzwinkernden Umgang mit Musiktraditionen verharrt&nbsp; er dabei</p>
<p>nicht in blo&szlig;er Retrospektive. Auch auf &raquo;Refuge&laquo; wirbelt Atzmon</p>
<p>intelligent Stile&nbsp; durcheinander. &raquo;Autumn in Baghdad&laquo; und &raquo;Another</p>
<p>Prayer for Peace&laquo; sind an klassische&nbsp; Jazzballaden angelehnt, werden</p>
<p>aber mit arabesken Ornamenten durchbrochen. &raquo;Spring in New&nbsp; York&laquo;</p>
<p>unternimmt einen Ausflug in den modalen Fusion-Jazz. &raquo;The Burning Bush&laquo;</p>
<p>und &raquo;Refuge&laquo;&nbsp; beginnen als orientalische Klagelieder, bald schon aber</p>
<p>blitzt rasante Nahost-Folklore auf, die mit&nbsp; Free-Jazz-Soli,</p>
<p>Drum'n'Bass-Rhyth- men und Latin-Einsprengseln kombiniert wird. Atzmon</p>
<p>hat zu einem eigenen, unverwechselbaren Stil und Ton gefunden: Die</p>
<p>Basis bildet sein&nbsp; souver&auml;n beherrschter Hardbop-Jazz, der anspruchvoll</p>
<p>und originell mit orientalischen Motiven und&nbsp; Spielweisen verwoben</p>
<p>wird. Anstatt sich mit seiner Virtuosit&auml;t akademischen</p>
<p>&Auml;stethikdiskursen&nbsp; hinzugeben, reibt er sich lieber lustvoll an der</p>
<p>alten und neuen Musikgeschichte von Ost und West.&nbsp; F&uuml;r Atzmon-Kenner</p>
<p>bietet &raquo;Refuge&laquo; &ndash; abgesehen von effektvollen Elektronikspielereien &ndash;</p>
<p>keine&nbsp; neuen Entdeckungen, doch als Appetitanreger eignet sich die CD</p>
<p>allemal. Mit dem Bassisten Yaron Stavi, dem Pianisten Frank Harrison</p>
<p>und dem Schlagzeuger Asaf Sirkis&nbsp; hat Atzmon experimentierfreudige</p>
<p>Mitstreiter gefunden, die ihn mittlerweile seit acht Jahren&nbsp; begleiten.</p>
<p>Die Kontinuit&auml;t zahlt sich aus: Besonders live beeindruckt die Band</p>
<p>durch ihr versiertes,&nbsp; emotionsgeladenes Zusammenspiel. Ein innovatives</p>
<p>und ausdruckstarkes Ensemble, das in der&nbsp; Jazzlandschaft hervorsticht.</p>
<p>Nach einer England-Tournee mit mehr als 30 Auftritten ist Atzmon ab</p>
<p>M&auml;rz auch in Deutschland zu erleben.</p>
<p>David Siebert</p>
<p>Gilad Atzmon &amp; The Orient House Ensemble: Refuge (Enja/ Soulfood )</p>
<p>***</p>
<p><strong>Gilad Atzmon: Refuge - taz, Daniel Bax 8.3.2008 (Portr&auml;t)</strong></p>
<p>ENJ Gilad Atzmon: Refuge - taz, Daniel Bax 8.3.2008 (Portr&auml;t)</p>
<p>Das Saxofon meines Feindes ist auch mein Feind</p>
<p>Zwischen Antizionismus und Antizynismus: Der israelische Jazzsaxofonist Gilad Atzmon versucht, die Extreme in sich zu vers&ouml;hnen</p>
<p>"Fr&uuml;her dachte ich, dass Musik die Menschen zusammenbringen k&ouml;nnte", schreibt Gilad Atzmon im Vorwort zu seiner aktuellen CD. "Ich habe mich geirrt." Es sei ein Fehler gewesen, die Musik als Botschafter zu betrachten, glaubt er heute. "In Wahrheit ist sie die Botschaft." So kommt es vielleicht, dass sein neues Album "Refuge" - zu Deutsch Zufluchtsort - auf den ersten Blick etwas weniger von einem klaren Konzept getragen wirkt als seine Vorg&auml;nger, die ebenfalls programmatische Titel wie "Exile" oder "Re-Arranging the 21st Century" trugen. Klar, noch immer h&ouml;ren seine St&uuml;cke auf Namen wie "Autumn in Bagdad" oder "Just Another Prayer for Peace". Aber der politische Fingerzeig kommt eher beil&auml;ufig daher.</p>
<p>Wenn man sich mit Gilad Atzmon unterh&auml;lt, landet man allerdings unweigerlich beim Nahostkonflikt. Dann kann er sehr polemisch werden und sich &uuml;ber jede politische Korrektheitsregel hinwegsetzen. Denn f&uuml;r ihn ist Israel, sein Geburtsland, schlicht ein v&ouml;lkischer, ja faschistischer Staat, den Gazastreifen nennt er schon mal ein "Konzentrationslager". Gilad Atzmon steht so sehr aufseiten der Pal&auml;stinenser, dass er deren Recht auf R&uuml;ckkehr vorbehaltlos unterst&uuml;tzt, w&auml;hrend er Israel den Untergang w&uuml;nscht. "Israel ist doch nur ein Staat, Pal&auml;stina ein Land. Und so, wie die Sowjetunion nicht von Dauer war, aber Russland schon, wird es auch Israel ergehen", ist er &uuml;berzeugt.</p>
<p>Anzeige</p>
<p>Keine Frage, Gilad Atzmon ist eine Provokation, wobei er auch gerne mal absichtlich missverstanden wird. So musste er schon mehrmals erkl&auml;ren, dass er weder den Holocaust infrage stelle noch etwas gegen Juden habe. "Ich habe noch nie einen Juden aufgrund seiner Religion kritisiert. Ich kritisiere nur den Zionismus", verteidigt er sich. Doch seine Gegner &uuml;berzeugt das nicht, und so fl&uuml;chtet er sich in b&ouml;se Scherze: "Fr&uuml;her wurden Leute, die keine Juden mochten, als Antisemiten bezeichnet. Heute meint man damit Leute, die von proisraelischen Juden nicht gemocht werden", spottet er.</p>
<p>Verstehen kann man seine Wut wohl nur, wenn man seinen Werdegang kennt. Aufgewachsen in einer rechten israelischen Familie, war er 1982 als Wehrpflichtiger im Libanonkrieg im Einsatz. Danach wandelte er sich zum gl&uuml;henden Antizionisten. Dass er noch heute die Schriften rechter und rechtsextremer Israel-Hardliner liest, von Alan Dershovitz bis Benny Alon, d&uuml;rfte nicht dazu beitragen, die Dinge etwas milder zu beurteilen.</p>
<p>Gilad Atzmon ist ein w&uuml;tender Moralist, der in seinem Furor oft weit &uuml;ber das Ziel hinausschie&szlig;t. Das &uuml;berdeckt, was f&uuml;r ein hervorragender Musiker er ist; ein Jazzsaxofonist mit einer Vorliebe f&uuml;r elegische, nur manchmal schrille T&ouml;ne. Nat&uuml;rlich, seine Haltung schl&auml;gt auch auf seine Musik durch. Das f&auml;ngt schon an mit dem Namen seiner Band, dem Orient House Ensemble, benannt nach dem Exhauptquartier der PLO in Ostjerusalem. Auf seinem Album "Exile", das 2002 entstand, schlug die politische Botschaft besonders deutlich durch. Da nahm er bekannte israelische Melodien, um sie orientalisch zu verfremden und zu "arabisieren". Gepr&auml;gt ist er allerdings von den Gro&szlig;en des US-Jazz, vom Bebopbegr&uuml;nder Charlie Parker, von Duke Ellington oder John Coltrane. Wie sie improvisiert er gerne &uuml;ber bekannte Themen, wobei sich in sein k&uuml;hles Saxofonspiel &ouml;fters mal eine Spur nah&ouml;stlicher Folklore verirrt.</p>
<p>Es ist vermutlich gut, dass Gilad Atzmon zu seinen Songs keine Texte schreibt, sie k&ouml;nnten allzu plakativ werden - so wie seine beiden Roman, in denen er Israels Ende herbeifantasierte oder sich &uuml;ber zionistische Verschw&ouml;rungen lustig machte und die von einem eher grobschl&auml;chtigen Humor zeugen.</p>
<p>Nach Israel wolle er erst wieder zur&uuml;ckkehren, wenn das Land wieder Pal&auml;stina hei&szlig;e, behauptet Gilad Atzmon, der seit langem in London lebt. Au&szlig;erdem, f&uuml;rchtet er, k&ouml;nnte er ja verhaftet werden, wenn er am Flughafen in Tel Aviv aussteige. Noch schlimmer w&auml;re es allerdings, wenn man ihn einfach laufen lie&szlig;e, gesteht er. "Immerhin stelle ich das Existenzrecht Israels infrage und verteidige die Hamas!" So viel Selbstironie hat er sich immerhin bewahrt.</p>
<p>DANIEL BAX</p>
<p>Tour: 9. 3. Herne, 10. 3. Karlsruhe, 13. 3. Saarwellingen, 14. 3. K&uuml;nzelsau, 15. 3. T&uuml;bingen, 17. 3. Wien, 18. 3. M&uuml;nchen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>***</p>
<table style="height: 94px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="163">
<tbody>
<tr>
<td width="160" valign="top">
<p><strong>OhrenKontkt</strong></p>
<p><strong>Gilad   Atzmon &ndash; Ein Portr&auml;t</strong></p>
</td>
<td colspan="2" width="602">
<p>&nbsp;</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="160" valign="top">
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="602">
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="7" valign="top">
<p>&nbsp;</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&bdquo;Zornig bin ich noch immer&ldquo;, sagt Gilad Atzmon. Doch seine Musik ist milder geworden. Auch wenn das aktuelle Album &bdquo;Refuge&ldquo; (Zuflucht) im Titel auf politische Zust&auml;nde verweist, hat sich Gilad Atzmon von der &Uuml;berzeugung, Musik k&ouml;nne die Gesellschaft ver&auml;ndern, abgewandt, seit er 1994 aus Israel kommend in London &bdquo;Zuflucht&ldquo; gefunden hat. &bdquo;Als infantiler Erwachsener war ich Marxist und dachte, dass Kunst eine politische Funktion hat. Bis ich merkte, dass die Aufgaben innerhalb der Musik interessanter sind als die Rolle, die wir vielleicht haben. Musik und &auml;sthetische Sch&ouml;nheit sind viel wichtiger als irgendeine idiotische Ideologie. Nicht von sozialen Ursachen bestimmt, sondern f&uuml;r sich selbst entsteht Musik und gibt Hoffnung.&ldquo; Was oberfl&auml;chlich wie Resignation erscheint, ist eine ver&auml;nderte Einstellung aufgrund reflektierter Erfahrungen.</p>
<table style="height: 22px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="2">
<tbody>
<tr>
<td width="12" valign="top">
<p>&nbsp;</p>
</td>
<td width="166"><br /></td>
<td width="12" valign="top">
<p>&nbsp;</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Gilad Atzmon wurde 1963 geboren. Er war Soldat der israelischen Armee w&auml;hrend des Libanon Krieges 1982, eine pr&auml;gende Phase in seinem Leben, die ihn zu heftiger Kritik an der Politik seines Landes und im gesamten Nahen Osten durch publizistische Aktivit&auml;t trieb. Seine Texte sind wie Improvisationen, haben &uuml;berraschende Blickwinkel, um Klischees zu vermeiden. Nach seiner Ausbildung an der Rubin Academy of Music in Jerusalem, die &bdquo; wie meine Erziehung im Elternhaus ganz und gar europ&auml;isch war&ldquo;, arbeitete er als Produzent und Arrangeur in Rock, Jazz und Ethnomusik, so mit Ofra Haza, Jack DeJohnette und Michel Petrucciani, bis er in England das Orient House Ensemble formierte. Nun wurde &bdquo;das Saxophon meine eigentliche, externe Stimme, mit der ich meiner selbst bewusst werde. Musik ist das Medium, geh&ouml;rt nicht zu uns, sondern ereignet sich in meiner Band und bei mir intuitiv, wir feiern sie und werden &uuml;berw&auml;ltigt. Wenn ich spiele, denke ich nicht. Ich spiele schneller als ich denken kann. Ich wei&szlig; nicht, woher die Ideen kommen. So ist es auch bei meinen Kollegen Frank Harrison (Piano, Fender Rhodes, Electronics, Farfisa Orgel, Harmonium), Yaron Stavi (Kontra- &amp; Elektrobass) und Asaf Sirkis (Drums): wir schlie&szlig;en die Augen und die Musik flie&szlig;t.&ldquo; Dennoch ist sein Stil nicht willk&uuml;rlich, bildet sich vielmehr aus der Bebop-Tradition und arabischen Einfl&uuml;ssen, wobei f&uuml;r Gilad Atzmon (Sopran- &amp; Alto Saxophone, Klarinette und Fl&ouml;ten) die Pers&ouml;nlichkeiten John Coltrane, Cannonball Adderly und vor allem Wayne Shorter &bdquo;eine Inspiration&ldquo; sind.</p>
<p>Obwohl Gilad Atzmon europ&auml;ische Philosophie und Komposition studiert hat, ist f&uuml;r ihn die Musik des Orients wesentlich: &bdquo;Im Okzident lernt man, Musik in Noten zu lesen, da dominiert eine Schrift- oder Augen-Kultur, w&auml;hrend bei uns im Orient die Kommunikation sich &uuml;ber die Ohren vollzieht, man also prim&auml;r zuh&ouml;ren muss. Daf&uuml;r gibt es keine Lehrb&uuml;cher oder Partituren. Ich versuche schon lange, Analogien von arabischen Maqam- und westlichen Zw&ouml;lfton-Skalen zu erkennen und mich zwischen den Systemen hin und her zu bewegen. Zwar kann ich auf dem Saxophon keine Mikrointervalle oder so genannte Komma-T&ouml;ne spielen, aber durch spezielle Phrasierungen und Glissandi erreiche ich eine gewisse N&auml;he zu den modalen orientalischen Kl&auml;ngen. Deshalb singe ich gelegentlich, um Nuancen genauer zu sp&uuml;ren. Meistens jedoch mit elektronisch verfremdeter Stimme wie auf &gt;Her Tears&lt;, weil mein Gesang nicht professionell ist.</p>
<p>Die Modi sind f&uuml;r uns wichtiger als Akkorde. Andererseits gibt es Melodien, die auf strikten harmonischen Progressionen basieren, da sind wir mehr an Formen gebunden, wie &gt;In The Small Hours&lt; oder dem &gt;Prayer For Peace&lt;. Im &uuml;brigen pflegen wir im Orient House Ensemble h&ouml;renden Kontakt, sodass wir bei Konzerten spontan und je anders die Themen und Motive an vereinbarten Stellen variieren k&ouml;nnen. So gibt es f&uuml;r uns manchmal gemeinsame Momente des Gl&uuml;cks oder sogar der Ekstase, das ist unser Ziel.&ldquo;</p>
<p>Politiker zu werden war nie eine Alternative f&uuml;r Gilad Atzmon, weil sie nach seiner Meinung in einer etablierten symbolischen Ordnung mit Menschen kommunizieren. &bdquo;Ich m&ouml;chte die symbolische Ordnung neu gestalten, indem ich mich auf meine Ohr-Kultur verlasse. Denn so h&ouml;re ich meine innere Stimme, wodurch ich, im Unterschied zu einem Politiker, ein ethisch denkender Mensch werde. Deshalb kann ich jeden Morgen in den Spiegel sehen und mich als Menschen erkennen. Zwar bin ich meiner Gef&uuml;hle nicht sicher, aber ich m&ouml;chte immer wieder etwas probieren. Erfolg ist nicht so wichtig wie zu spielen.&ldquo; So versucht Gilad Atzmon einen Weg zu finden, dass seine Musik nicht politisch vereinnahmt und trotzdem seine Emp&ouml;rung bemerkt wird.</p>
<p>Hans-Dieter Gr&uuml;nefeld</p>
<p><strong>CD- und Buch-Tipps</strong></p>
<p>***</p>
<p><strong>Refuge - www.sound-and-image.de, Klaus D. Halama</strong></p>
<p><a href="http://www.sound-and-image.de/review_565.htm">http://www.sound-and-image.de/review_565.htm</a></p>
<p>Neue Platten</p>
<p>Gilad Atzmon - Refuge</p>
<p>Genre: Jazz</p>
<p>Label:Enja (Soulfood)</p>
<p>CD, V&Ouml;: - 25.01.2008</p>
<p>"F&uuml;r mich pers&ouml;nlich bedeutet Jazz zu spielen, die Weltordnung von Bush, Blair und Sharon zu bek&auml;mpfen. . Jazz zu spielen hei&szlig;t, den neuen Kolonialismus zu bek&auml;mpfen. Jazz zu spielen hei&szlig;t, zu sagen, woran ich glaube, mich einzusetzen f&uuml;r meine pal&auml;stinensichen und irakischen Br&uuml;der. Jazz zu spielen hei&szlig;t, eine alternative Wirklichkeit vorzuschlagen, mich neu zu erfinden und bereit zu sein, dies bis zum bitteren Ende immer weiter zu tun." Dies schrieb der israelische Saxophonist Gilad Atzmon in einem Essay f&uuml;r den englischen "Guardian" im Jahre 2004. Ein Musiker also mit R&uuml;ckgrat, ein Musiker der sich politisch begreift und der sich nicht von geschw&auml;tzigen Politikern ins Boxhorn jagen l&auml;&szlig;t. Ein Musiker aber auch, der einsehen musste, dass man mit Musik alleine die Welt nicht verbessern kann, dass politisch-musikalisches Sendungsbewu&szlig;tsein seine engen Grenzen hat. Aber trotzdem und gerade deswegen sollte man Gilad Atzmon und seine Musik intensiver zur Kenntnis nehmen, als vielleicht die anderer K&uuml;nstler, die Kunst nur um ihrer selbst Willen machen. "Refuge" ist ein Jazzalbum von besonderem Format, von spielerischer Gr&ouml;&szlig;e und improvisatorischer K&ouml;nnerschaft. Atzmon geht es nicht darum, durch handwerkliche Schnelligkeit oder durch akademische Spitzfindigkeiten zu beeindrucken. F&uuml;r ihn ist es wichtig, seine latente Melancholie, seine trauernde Frustration, hervorgerufen durch eine immer feindlicher werdenden Welt, deutlich zum Ausdruck zu bringen. Und nach diesem 55 Minuten kann man uneingeschr&auml;nkt behaupten, dass ihm dies virtuos gegl&uuml;ckt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/">http://www.gilad.co.uk</a></p>
<p><a href="http://www.gilad.co.uk/storage/atzmon.pdf">Der CD-Test</a><span class="full-image-block ssNonEditable"><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/atzmon.pdf?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1272914233418" alt="" /></span></p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-7523844.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Gilad Atzmon at Ronnie Scott’s W1</title><category>In Loving Memory of America</category><category>live</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Thu, 18 Mar 2010 00:55:27 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2010/3/18/gilad-atzmon-at-ronnie-scotts-w1.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:7047107</guid><description><![CDATA[<h1 class="heading"><a href="http://entertainment.timesonline.co.uk/tol/arts_and_entertainment/music/live_reviews/article7065459.ece"><em>The Times</em></a></h1>
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<div class="article-author"><!-- Print Author name from By Line associated with the article --> <span class="byline"> Clive Davis </span></div>
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<p><img src="http://www.timesonline.co.uk/multimedia/archive/00136/rating_stars_4_136526a.gif" alt="" /></p>
<p>There are two Gilad Atzmons. One is the political activist whose  outpourings  on Israel and Jewish history have a worrying habit of lurching from  legitimate anti-Zionism into something murkier. The other is the  footloose  reeds player whose Orient House Ensemble bridges the gap between jazz  and  world music, bebop and Baghdad. It was the latter, happily, who made the   running. While the muscular Israeli expat could not resist inserting a  handful of political gibes in the commentary between numbers, most of  his  quietly droll remarks were closer to stand-up than soap-box.</p>
<p>The music itself &mdash; a celebration of Charlie Parker&rsquo;s &ldquo;with strings&rdquo;  sessions &mdash;  was superb. Revivalism so often produces overly solemn music-making long  on  credentials and short on passion. And at the start, as Atzmon edged into  the  pensive theme of <em>Everything Happens to Me,</em> it seemed the  atmosphere  might be far too polite. The self-penned ballad that followed was  overlong  and diffuse too.</p>
<p>From that point on the performance took wing. Although the publicity  material  had promised a full string section, the band was accompanied only by the   Sigamos String Quartet, and was none the worse for that. Terse and  agile,  the arrangements mirrored Atzmon's searching runs; there was never a  danger  that the pianist Frank Harrison, the drummer Eddie Hick and the bassist  Yaron Stavi would be swamped as they stoked their long, loping phrases.</p>
<!--#include file="m63-article-related-attachements.html"-->
<p>Atzmon avoided predictable imitations of Parker on <em>If I Should Lose  You</em> and <em>I Didn&rsquo;t Know What Time It Was</em>. And on original numbers  such as <em>Burning Bush</em> the string players cast classical decorum to  one  side as they rattled off fiery call-and-response figures. Atzmon,  occasionally adding shards of colour on clarinet, pushed his alto to the   limits as the music took on Coltrane-style intensity &mdash; at one point he  removed the mouthpiece, generating a ghostly timbre by blowing directly  into  the horn. Bird sounds and muezzin-like vocalising added to the sense  that he  was carrying us into a world a long way from 52nd Street.</p>
</div>
</div>
<p>﻿</p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-7047107.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Gilad Atzmon’s Orient House Ensemble, Vortex</title><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Tue, 16 Feb 2010 13:15:14 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2010/2/16/gilad-atzmons-orient-house-ensemble-vortex.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:6709994</guid><description><![CDATA[<p><a href="http://www.theartsdesk.com/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=1007:gil">http://www.theartsdesk.com/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=1007:gil</a></p>
<!-- Date created -->
<p><span class="itemDateCreated"> Monday, 15 February 2010 12:13 </span></p>
<!-- Item Author -->
<div class="itemBody"><!-- Plugins: BeforeDisplayContent --> <!-- K2 Plugins: K2BeforeDisplayContent --> <!-- Item Image -->
<div class="itemImageBlock"><span class="itemImage"> <span class="full-image-float-left ssNonEditable"><span><a class="modal" title="Click to preview image" href="http://www.theartsdesk.com/media/k2/items/cache/0cd16382a44dd5666a6cdb7bae9c7fbd_XL.jpg"> <img src="http://www.theartsdesk.com/media/k2/items/cache/0cd16382a44dd5666a6cdb7bae9c7fbd_XL.jpg" alt="Atzmon:  " width="284" height="170" /> </a></span></span> </span> <!-- Image caption --> <span class="itemImageCaption">Atzmon: </span></div>
<!-- Item introtext -->
<div class="itemIntroText">The force of Israeli-born Gilad Atzmon&rsquo;s world view &ndash; his anti-Zionism, but also what Robert Wyatt, a self-confessed &ldquo;Gilad groupie&rdquo;, calls the &ldquo;intrinsically non-racialist philosophy that's implicit in jazz&rdquo; &ndash; comes through loud and clear in his stage banter. Not many jazzers namecheck the Chilcot Inquiry or dedicate tunes to &ldquo;the biggest arseholes on the planet&rdquo;: ie a good handful of (named) British and Israeli politicians.</div>
<!-- Item fulltext -->
<div class="itemFullText">Crucially, though, that ideology comes through at least as strongly in the saxophonist&rsquo;s music, the mix of jazz and Middle Eastern folk music pursued by his now decade-old Orient House Ensemble making exactly the same political point. And, at least at this performance at London&rsquo;s <a title="Vortex Jazz Club" href="http://www.vortexjazz.co.uk/">Vortex </a>club, it&rsquo;s a quite spectacular triumph in artistic terms too.</div>
</div>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-6709994.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Gilad Atzmon’s Stunning Concert at CBSO Centre</title><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Mon, 25 Jan 2010 09:48:05 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2010/1/25/gilad-atzmons-stunning-concert-at-cbso-centre.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:6423310</guid><description><![CDATA[<h2><a title="Permanent Link: Gilad Atzmon&rsquo;s Stunning Concert at CBSO Centre" rel="bookmark" href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?p=2264">Gilad Atzmon&rsquo;s Stunning Concert at CBSO Centre</a></h2>
<p><a href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?p=2264">http://www.birminghamjazz.co.uk/?p=2264</a></p>
<p><img class="wp-image-2268 size-full alignnone" title="Gilad Atzmon at CBSO Centre 22.1" src="http://www.birminghamjazz.co.uk/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/Gilad-Atzmon-at-CBSO-Centre-22.1.jpg" alt="Gilad Atzmon at CBSO Centre 22.1" width="434" height="320" /></p>
<p>This concert had everything you need to make a really enjoyable and exciting evening.&nbsp; It had a very strong theme, that is music inspired by the <a title="Charlie Parker with Strings" href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?tag=charlie-parker-with-strings">Charlie Parker with Strings</a> album made in the early 1950s, virtuosic playing from <a title="Gilad Atzmon" href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?tag=gilad-atzmon">Gilad Atzmon</a> and the <a title="Sigamos String Quartet" href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?tag=sigamos-string-quartet">Sigamos String Quartet</a>, a combination of&nbsp; <a title="serious" href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?tag=serious">serious</a> musical content and accessibility to keep both&nbsp; the <a title="jazz" href="http://www.birminghamjazz.co.uk/?tag=jazz">jazz</a> fan and the more general fan happy, an excellent approach to presentation with clear and entertaining announcements and a good appreciative audience.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-6423310.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Gilad with String @ Norwich Playhouse</title><category>In Loving Memory of America</category><category>live</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:22:21 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2009/11/30/gilad-with-string-norwich-playhouse.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:5947112</guid><description><![CDATA[<br />ROB GARRATT<br />30 November 2009<br /><br /><a href="http://www.eveningnews24.co.uk/content/GoingOut/story.aspx?brand=ENOnline&amp;category=WhatsOnReviews&amp;tBrand=ENOnline&amp;tCategory=WhatsOnReviews&amp;itemid=NOED30%20Nov%202009%2010%3A53%3A45%3A430">Norwich Evening News</a><br /><br />In 1949 jazz giant Charlie Parker recorded his Bird with Strings LP, an album that pitted the fiery bebop pioneer against an orchestra to create some of his most delicate, sumptuous playing.<br /><br />As a 60th birthday present to Parker Israeli saxophonist-cum-philosopher Gilad Atzmon is performing a tribute to the monumental album, touring with a string section alongside his own experimental, outlandish quartet, the Orient House Ensemble.<br /><br />For Norwich, though, it is old news - having premiered the project nearly 18 months ago at the Norfolk and Norwich and Festival in 2008 to a sold-out Playhouse, making the half-full room this time right a little disappointing.]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-5947112.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Interview: Gilad Atzmon- Norwich Evening News 24</title><category>In Loving Memory of America</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Thu, 26 Nov 2009 17:28:32 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2009/11/26/interview-gilad-atzmon-norwich-evening-news-24.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:5922675</guid><description><![CDATA[<p><a href="http://www.eveningnews24.co.uk/content/GoingOut/story.aspx?brand=ENOnline&amp;category=GoingOutMusic&amp;tBrand=ENOnline&amp;tCategory=GoingOutMusic&amp;itemid=NOED26%20Nov%202009%2016%3A03%3A06%3A953">http://www.eveningnews24.co.uk/</a><br /><br /> <strong> <a class="feedByline" href="mailto:rob.garratt@archant.co.uk">ROB GARRATT</a></strong><br /> <span class="TextSmall">26 November 2009</span><br /><br /></p>
<table class="fImgTab" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100" align="center">
<tbody>
<tr>
<td><span class="full-image-float-left ssNonEditable"><span><img src="http://www.eveningnews24.co.uk/assets/images/dynamicfeed/parkins20091126160856.jpg" border="0" alt="" /></span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="text"><strong> </strong><br /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>One of modern jazz's most controversial, wacky, and downright loud players, Gilad Atzmon renews his links with Norwich with a concert next week. ROB GARRATT spoke to him. <br /><br />. . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br /><br />Known as one of jazz's loudest players, Gilad Atzmon turned more than a few heads when he announced his latest release, a delicate album of ballads recorded with a string section.<br /><br />What few people realise is that the Israeli-born saxophonist decided to record the album right here in Norwich, on stage at the Playhouse.<br /><br />Appearing with a string quartet for the first time as part of a coup for the 2008 Norfolk and Norwich Festival, it was during the flights of exuberance associated with a premiere that saw him decide to devote the next 18 months to the project.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-5922675.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Atzmon's CD proves he's one of the best-FRED SHAWCROSS</title><category>In Loving Memory of America</category><category>Orient House</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:18:55 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2009/11/19/atzmons-cd-proves-hes-one-of-the-best-fred-shawcross.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:5849542</guid><description><![CDATA[<p><a href="http://www.burytimes.co.uk/news/columns/fred_shawcross/4747709.Atzmon_s_CD_proves_he_s_one_of_the_best/">http://www.burytimes.co.uk/news/columns/fred_shawcross/4747709.Atzmon_s_CD_proves_he_s_one_of_the_best/</a></p>
<p>9:00am Thursday 19th November 2009<br /><br /><strong>THERE is no doubt that the London-based Israeli musician Gilad Atzmon is one of the best alto saxophonists on the planet.</strong><br /><br />I know that is a serious claim to make, but genuinely believe it, having heard him live and listened to his recordings, particularly his most recent offering.<br /><br />Atzmon fell in love with the sound of Charlie Parker as a 17-year-old in Jerusalem, awaiting conscription into the Israeli Army. He heard Bird playing April In Paris on a radio programme and was so moved that the following day he skipped school, rushed to the only music store in Jerusalem and bought every jazz album they had on the shelves. He is far from being the only fledgling musician to be motivated into copying the great Charlie Parker, but few, if any, have managed to recreate the Bird&rsquo;s incomparable bebop virtuosity as successfully as Atzmon.<br /><br />The American&rsquo;s memorable album Charlie Parker With Strings is one of the biggest-selling jazz records of all time and, given his respect and admiration for the legendary alto saxophonist, it was only a matter of time before Atzmon travelled the same route.<br /><br />His CD In Loving Memory of America, which features Atzmon, his superb Orient House Ensemble and the Sigamos String Quartet, is as close as possible to Parker&rsquo;s offering. It even includes similar adaptations of tunes from The Great American Songbook, such as Everything Happens To Me, April in Paris, I Didn&rsquo;t Know What Time It was and If I Should Lose You.<br /><br />The Orient House Ensemble, which includes Frank Harrison (piano), Yaron Stavi (bass) and the brilliant Asaf Sirkis (drums), is as good as any I have heard, and Atzmon, besides being an outstandingly talented saxophonist, is an amusing and self-deprecating front man. He has been a regular visitor to the North West in recent years and I can thoroughly recommend you try to catch him live if you can. Failing that, buy his album, In Loving Memory of America, comes from the heart, and it shows in some inspirational playing. The biggest compliment I can pay Atzmon and his CD is to say that were Charlie Parker still around to hear it, he would surely approve. <br /><br /></p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-5849542.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Cork Festival 24th October 09</title><category>live</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:58:19 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2009/11/9/cork-festival-24th-october-09.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:5747818</guid><description><![CDATA[<p><a href="http://www.irishtimes.com/newspaper/features/2009/1027/1224257488950.html">Irish Times</a> <br />"Sunday afternoon&rsquo;s shows at the Everyman, however, provided an object lesson in how jazz is being kept vibrant in the 21st century. Israeli reedman Gilad Atzmon, these days more widely known for his anti-Zionism than his music, is a rare example of a musician whose political passion enhances his playing."<br /><br /><br />And there's a nice reader comment which appears below the Cork<a href="http://www.corkindependent.com/local-news/local-news/50,000-descend-on-cork-for-jazz-fest/"> Independent review</a>:<br /><br />"The Cork Jazz Fest this year was amazing, the Everyman Palace Theatre Sun Ra Arkestra was wild! Gilad Atzmon, unknown to me at the time was outstanding, I went to the double bill for Jack Dejohnette as much as I enjoyed him, Gilad stood out world-class to say the least!" <br /><br /></p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-5747818.xml</wfw:commentRss></item><item><title>Review: Gilad Atzmon with Stings by Sebastian Scotney</title><category>In Loving Memory of America</category><category>live</category><dc:creator>Gilad Atzmon</dc:creator><pubDate>Sun, 08 Nov 2009 16:20:24 +0000</pubDate><link>http://www.gilad.co.uk/press/2009/11/8/review-gilad-atzmon-with-stings-by-sebastian-scotney.html</link><guid isPermaLink="false">437941:4889624:5735989</guid><description><![CDATA[<p><span class="full-image-float-left ssNonEditable"><span><img src="http://www.gilad.co.uk/storage/atzmon for lovers smal.jpg?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1257882160761" alt="" /></span></span><strong><br />Review: Gilad Atzmon</strong><br />(Cadogan Hall, Friday November 6th 2009)</p>
<p><a href="http://londonjazz.blogspot.com/2009/11/review-gilad-atzmon.html">http://londonjazz.blogspot.com/2009/11/review-gilad-atzmon.html</a></p>
<p>Gilad Atzmon's Cadogan Hall concert was based around his album "In Loving Memory of America. " But the complete Atzmon package contains, in addition to the music, his particular blend of lively entertainment and provocation.<br /><br />First, though, the music. One of its starting points is Charlie Parker's With Strings album of 1950. Atzmon takes these songs, and particlularly the bitter-sweet ones which deal with feelings of displacement and loss- I didn't know what Time It was, If I should Lose You, Just Friends, Lovers no More , Yesterdays- and extends and enjoys them. I clocked in I didn't Know at a langorous, smoochy tempo of crotchet equals about 60. Lush.</p>]]></description><wfw:commentRss>http://www.gilad.co.uk/press/rss-comments-entry-5735989.xml</wfw:commentRss></item></channel></rss>